MRSA-Impfung
Der methicillin-resistente Staphylococcus aureus bereitet allen Krankenhäusern Kopfzerbrechen. Daher arbeiten Forscher fieberhaft an einem Impfstoff. Forscher der University of Rochester haben nun einen guten Ansatz gefunden.
Der methicillin-resistente Staphylococcus aureus bereitet allen Krankenhäusern Kopfzerbrechen. Daher arbeiten Forscher fieberhaft an einem Impfstoff. Forscher der University of Rochester haben nun einen guten Ansatz gefunden.
Der methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) gilt weiterhin als Verursacher der meisten Krankenhausinfektionen. 30-40% aller Menschen sind dauerhaft oder vorübergehend mit dem Erreger besiedelt.

Auch aus dem Nachbarland Österreich gibt es wieder negative Nachrichten. Die Zahl der Infektionen mit Noroviren ist in Niederösterreich gestiegen. Bereits sechs Krankenhäuser meldeten Infektionen.
Es wird dieser Tage wieder verstärkt über die Zunahme der Schweinegrippe allein in Deutschland berichtet. Schätzungen zufolge ist dies jedoch nur eine kleine Anzahl. Die Meldebehörden vermuten eine deutlich höhere Dunkelziffer.
Im Jahr 2002 hat das Montreal General Hospital eine neue Intensivstation bekommen, in der alle Patienten in Einzelzimmern untergebracht sind. Der Effekt ist enorm: die Zahl der nosokomialen Infektionen hat sich halbiert.
Die Staatsanwaltschaft im Landkreis Görlitz in Sachsen ermittelt derzeit gegen einen Mitarbeiter in einer ambulanten Augenklinik. Er steht im Verdacht, Patienten mit gefährlichen Bakterien angesteckt zu haben.
Der Hygiene-Zustand in Europas Krankenhäusern bereitet inzwischen auch der EU Kopfzerbrechen. Gesundheitskommissar John Dalli äußerte sich, dass bei jeder zehnten medizinischen Behandlung der Patient Schaden nimmt.
Prof. Frank Brunkhorst aus dem Uniklinikum Jena klärt über die Sepsis – gemeinhin als Blutvergiftung bekannt – auf. Allein in Deutschland sterben jährlich ca. 60.000 Menschen an den Folgen einer Sepsis.
