Nicht unverwundbar
US-Forschern ist es nun gelungen, die Schwachstelle gefährlicher Keime zu finden. Ziel ist es, dass die Bakterien durch ihre eigenen Toxine vernichtet werden.
US-Forschern ist es nun gelungen, die Schwachstelle gefährlicher Keime zu finden. Ziel ist es, dass die Bakterien durch ihre eigenen Toxine vernichtet werden.
Ziel einer Hygiene-Verordnung soll es sein, den „hygienischen Notwendigkeiten in den Krankenhäusern gerecht zu werden“. Jedoch ist der Erlass einer solchen weiterhin Ländersache und nur in sieben Bundesländern tatsächlich durchgeführt.
Die Folgen einer Infektion mit Meningokokken sind äußerst gefährlich: die Bakterien können eine Hirnhautentzündung oder eine Sepsis verursachen. Auslöser sind in der Regel Pneumokokken oder FSME-Erreger.
80% der jährlich ungefähr 700 Meningokokken-Infektionen treffen die Altersgruppe zwischen dem 2. und dem 18. Lebensjahr. Erschreckenderweise ist nur jedes dritte Kind dagegen geimpft.
Da die Zahl der Behandlungsfehler in Krankenhäusern nicht abnimmt, werden mitunter neue Maßnahmen ergriffen. In einigen Schweizer Krankenhäusern wird Patienten empfohlen, Ärzten und Pflegepersonal genau auf die Finger zu schauen.
Als sogenannte „Krankenhaus-Keime“ bezeichnen Experten Bakterien wie Staphylococcus aureus, Escherichia coli etc. Diese Keime trägt jeder Mensch meist auf der Haut oder in sich – sie werden erst bei Ortswechsel gefährlich.
Clostridium difficile ist ein sehr gefährlicher und schwer zu behandelnder Krankenhauskeim. Er ist gegen gängige Antibiotika resistent. Doch nun scheint ein neues Mittel anzuschlagen: Fidaxomicin.
Das Jenaer Center of Sepsis Control and Care (CSCC) hat die sogenannte „Medusa-Studie“ ins Leben gerufen. Ziel ist die Sensibilisierung und Vorbeugung. 20 Thüringer Krankenhäuser beteiligen sich daran.