Noro-Virus in Uni
Die Universität Oldenburg wird dieser Tage von einem schweren Norovirus-Ausbruch heimgesucht. Die Zahl der Erkrankten stieg bereits auf 150 Menschen. Diverse Imbiss-Stände bleiben geschlossen.
Die Universität Oldenburg wird dieser Tage von einem schweren Norovirus-Ausbruch heimgesucht. Die Zahl der Erkrankten stieg bereits auf 150 Menschen. Diverse Imbiss-Stände bleiben geschlossen.
Nachdem es erstmals in Indien und Pakistan aufgetaucht ist, fordert das neue „Superbakterium“ mit dem Enzym NDM-1 auch in Europa das erste Todesopfer. Ein aus Pakistan stammender Wahl-Belgier erlag seiner Infektion.
Das menschliche Immunsystem ist faszinierend. Sobald „körperfremde“ Stoffe eindringen, werden sie analysiert und gegebenenfalls bekämpft. Forscher fanden nun heraus, dass vieles erst im Zusammenspiel wirkungsvoll ist.
Jedes Jahr infizieren sich allein in Deutschland 5.000 bis 7.000 Menschen mit Hepatitis C. Leider macht sich eine Infektion erst sehr spät bemerkbar. Das klassische Symptom der Gelbfärbung tritt kaum auf.
Da Briten und Amerikaner in der Hoffnung auf günstigere Operationen nach Indien und Pakistan reisen, kam der „Superkeim“ NMD-1 nach Europa. Seine Resistenz ist besorgniserregend. Die Pharmaindustrie wird ebenfalls angeklagt.
Nicht nur die „kalten Jahreszeiten“ Herbst und Winter bergen Infektionsgefahren, sondern auch der Sommer ist eine Belastung für den Körper. Das dadurch geschwächte Immunsystem ist mitunter leicht angreifbar.
Ärzte in Großbritannien kämpfen derzeit gegen ein mögliches „Super-Bakterium“. Wie die „Health Protection Agency“ (HPA) mitteilte, handelt es sich dabei um das Enzym NDM-1, das in Kombination mit Bakterien extrem resistent werden könnte.
Eine Infektion mit Meningokokken kann zu Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen führen. 10% der Infizierten sterben daran. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt einen Vierfach-Konjugatimpfstoff.